Reisen nach  Amerika

Wer hat nicht schon mal das verlangen gespürt das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu besuchen wovon man so viel negatives und auch positives hört. Wobei das mit den Meinungen immer eine Sache der Perspektve ist aus der man solch ein Land betrachtet.

Wir sind nun schon zwei mal dort gewesen und haben in Florida die schönsten Urlaube unseres Lebens verbracht.

Wir möchten mit diesem Beitrag mal demonstrieren wie einfach es sein kann auch preiswert nach Amerika zu reisen und sich somit einen vieleicht lang ersehnten Wunsch zu erfüllen.

Während unserer eigenen Aufenthalte dort waren wir bei unseren liebgewonnen Freunden eingeladen und lebten dort während dieser Zeit mit Ihnen zusmmen. Dadurch bekamen wir natürlich Dinge gezeigt und haben Orte besucht die ein Pauschaltourist nie finden würde. Dafür sind wir unseren Freunden auch ewig dankbar! Wie schon gesagt es war die schönste Zeit die man haben kann.

Nun werden warscheinlich einige direkt denken,"Die haben gut reden wenn sie mal einfach so eingeladen werden, haben die ja schon die Unterkunft gespart".

Jedoch müssen wir dazu sagen das wir auch Ausflüge gemacht haben und aufgrund der großen Entfernungen auch andere Unterkünfte in Form von Motels genutzt haben.

Hier einige Eindrücke und Tips zu Reisen nach Florida

  • Die Bewohner: Keine Angst vor dem Umgang mit Amerikanern, es wird speziell ausserhalb der USA viel negatives über dieses schöne Land mittels der Medien verbreitet was einfach ein schlechtes Bild abgibt. Die meisten Amerikaner sind sehr nette zuvorkommende Menschen, gastfreundlich und hilfsbereit (Wir haben das Gegenteil dort nie kennengelernt). Beispiel: Was glauben Sie was passiert wenn Ihnen ein Amerikaner versehentlich in einem Einkaufszentrum einen Einkaufswagen über die Füsse schiebt? Wie es hier abläuft wissen wir, der Besitzer des Einkaufswagens dreht sich vieleicht um und schnautzt einen danach noch an! In Amerika wird man ein solches Verhalten nicht erleben da der Amerikaner im Gegensatz zu manchem Tourist manieren besitzt, er wird sich umgehend entschuldigen. Scheuen Sie sich nicht davor mit einem Amerikaner ins Gespräch zu kommen, es ist interessant mit Ihm über dieses und jenes zu sprechen denn er ist in der Regel genau so aufgeschlossen Ihnen gegenüber wie Sie zu Ihm. Natürlich sollte eine gesunde Portion Skepsis wie in jedem anderen Urlaubsland auch nötig ist hier auch nicht fehlen. Halten Sie sich an die Regeln und bleiben Sie fern von Gegenden wo Sie nun wirklich nichts zu suchen haben, aber das wird Ihnen dort auch jeder sagen. Also was hängen bleibt ist: Es gibt keine schlechten Amerikaner nur schlechte manieren und falsches Verhalten was jedoch von den Touristen mitgebracht wird.

  • Das Land: Groß und weit wie man es sich halt so vorstellt. Wer hier Urlaub macht sollte Zeit mitbringen um all die vielen Dinge auch wahrnehmen zu können. Die Städte egal ob groß oder klein ob historisch oder modern sind eigendlich überall sehenswert und vermitteln einen Eindruck des Platzangebotes dort. Wer hier als Europäer unterwegs ist rechnet warscheinlich damit bei der Einfahrt in eine Stadt an Müllberge und ungepflegten Häusern vorbei zu kommen aber das ist nicht so. Wer beabsichtigt sich die im grünen gelegenen Vorstädte anzuschauen der wird sich wundern wie sauber und gepflegt es dort ist. Es ist wie in einem Traum durch die Alleen der Vororte zu fahren und dabei nicht einmal ein weggeworfenes Kaugummi Papier zu finden. Die Gräser der öffentlichen Anlagen sehen aus wie mit der Nagelschere geschnitten und das fast überall. Bilder wie Abseits der Touristenbunker in europäischen Ländern wo der Müll an den Strassen liegt findet man hier nicht. Was für uns ebenfalls eine Wohltat war ist das völlige fehlen der fliegenden Händler und Souveniershopbesitzer die einem irgendetwas aufschwatzen zu versuchen und einen Kilometerweit verfolgen. Es ist jedoch empfelenswert sich vorab zu Informieren über das Urlaubsgebiet da man vermeiden sollte durch unsichere Viertel zu fahren, sind wir zwar auch aber es sollte nicht unbedingt sein.

  • Der Flug: Wer nun ins Reisebüro rennt ist selber schuld. Nehmen Sie sich die Zeit und vergleichen Sie Preise im Internet. Es gibt viele seriöse Internetreisebüros die empfehlenswert sind. Gute Erfahrungen haben wir mit "FLY.DE" und "WEG.DE" machen können. Beispiel: Wir haben die Flüge des 1. Urlaubs übers Reisebüro gebucht da wir es nicht besser wussten, 635€ pro Person für Hin und Rückflug. Die 2. Reise über "FLY.DE" mit der gleichen Fluggesellschaft und sogar die selbe Flugnummer für 350€. Planen Sie den Flug so das die Ankuftszeit auf die Mittagsstunden fällt (Näheres dazu weiter unten). Im Internet ist beim Buchen alles möglich, "Spielen" Sie mit den Flugdaten, probieren Sie aus wie sich der Preis gestaltet wenn Sie die Flugzeiten verändern, Es kann sein das es reicht einen Flug um einen Tag zu verschieben um damit pro Person ca.50€ zu sparen. Das hat aber mit Ferienterminen hier nichts zu tun sondern mit den saisonalen Gegebenheiten in den USA. Testen Sie beim Buchen mehrere Flugvarianten (Non-Stop, mit Zwischenstops u.s.w.) Es lässt sich auch sparen wenn ein anderer Startflughafen gewählt wird. Hierbei kommt es aber darauf an wie groß der übrige Aufwand der Anreise wird.

  • Die Unterkunft: Wer verwöhnt ist und unbedingt Luxus Pur braucht sollte ein Hotel von Deutschland aus buchen, das erspart Ärger und schlechte Laune zu Beginn des Urlaubs. Vor Ort gibt es verschiedene Mögkichkeiten sich eine akzeptable Unterkunft zu beschaffen. Aus diesem Grunde ist es von Vorteil wenn man um die Mittagszeit am Urlaubsort landet. Danach können Sie in aller Ruhe Ihren in Deutschland schon gebuchten Leihwagen abholen der meist in der Nähe des Flughafens geparkt und mittels Shuttlebus erreichbar ist. Die 1.Variante eine Unterkunft zu bekommen wäre sich ins Auto zu setzen und die Hauptstrassen (meist mehrspurig) am Urlaubsort lang zu fahren da hier in der Regel die Filialen der großen Motelketten stehen. Nehmen Sie nicht gleich das erstbeste Motel Der Preisunterschied kann durchaus gewaltig sein wobei der Unterschied der Ausstattungen eher gering sein wird. Bei den meisten Motels werden die Preise am Strassenrand über große Schautafeln schon angepriesen, dies erleichtert die Suche ungemein. Die Preise bewegen sich zwischen ca.40-80$ je Zimmer. Die Zimmer in einem guten Durschnittsmotel sind großzugig gestaltet und meist mit zwei Doppelbetten ausgestattet so das hier locker Platz für vier Personen ist. Zur Ausstattung gehören meist Dusche/WC sowie Haartrockner, Fernseher und Telefon. In den meisten Fällen ist ein kontinentales Frühstück inbegriffen welches jedoch Geschmackssache ist (Sandwichbrot,Toast,Gelee und Kaffee wo der Löffel drin stehen bleibt).Wenn Sie der Meinung sind das richtige Motel gefunden zu haben weil es äusserlich ansprechend ausieht verlangen Sie bevor Sie buchen einen Blick in die Zimmer werfen zu dürfen. Keine Scheu das ist so üblich dort. Wenn Sie beabsichtigen längere Zeit in diesem Motel zu wohnen sollten Sie dieses vor der Buchung erwähnen da viele Motels nur Kurzzeitreisende aufnehmen oder für die nächsten Tage wieder ausgebucht sind. Die 2. Möglichkeit sich eine Unterkunft zu suchen, wäre zu einem Einkaufszentrum (WALMART, TARGET etc.)zu fahren. Im Ein-und Ausgangsbereich stehen Prospektregale mit Angeboten aus der Umgebung in Heftform. Diese Methode hat den Vorteil das es Bilder gibt die das Motel sowie die Zimmer zeigen. Die Preise findet man ebenfalls dort. Dazu bekommt man in diesen Prospektheften noch Rabattgutscheine die nochmal eine Ermäßigung um bis zu 10% bringen können.

  • Der Leihwagen: Wie schon im Kapitel zuvor erwähnt sollte ein Leihwagen grundsätzlich in Deutschland gebucht werden. Aber nun das kuriose an der Geschichte. Bevor Sie buchen sollten Sie sich übers Internet und deren Suchmaschinen über eventuelle Aktivitäten während Ihres Aufenthaltes in den USA am Urlaubsort wie Z.B. Verkaufsmessen, Volksfeste, Ferientermine etc. kundig machen. Dieses hat den Hintergrund das Sie wenn solche Events dort geplant sind Ihren tatsächlich benötigten Leihwagen bereits in Deutschland buchen incl. Vollversicherung und ohne Kilometerbegrenzung. Warum? Die benötigte Versicherung kostet in Amerika ein kleines Vermögen und kann leicht das 3 bis 4 Fache betragen als die über Deutschland gebuchte Versicherung. Der Leihwagen ist in Amerika wiederum Spottbillig wird aber über deutsche Agenturen teuer gehandelt. Die Preise am Urlaubsort werden durch Angebot und Nachfrage geregelt, sollte in der Stadt die Sie bereisen wollen gerade ein oben erwähntes Event stattfinden, können Sie froh sein den gewünschten Leihwagen von Deutschland aus gebucht zu haben, den werden Sie dann auch bekommen. Wenn aber nichts geplant ist stehen die Leihwagen, die in Amerika übrigens ortsgebunden sind, bei den Vermietern und warten auf Kunden. Wenn Sie in einem solchen Fall nun über Deutschland die kleinste und damit günstigste Leihwagenkategorie gebucht haben incl. des Komplettpaket wird man Ihnen hier ein sogenantes "Upgrade" anbieten, wenn nicht, fragen Sie danach. Sie können dann unter Umständen für einen geringen täglichen Aufpreis zwischen 8 und 15$ den Sie vor Ort entrichten einen 1A Luxusschlitten fahren.

         

  • Die Freizeitgestaltung: Es gibt in Florida soviel Möglichkeiten was zu sehen oder zu unternehmen das sich für jeden was findet. Suchen Sie schon zu Hause übers Internet nach möglichen Beschäftigungen. Das hat den Vorteil das bei Besuchen der großen und beliebten Freizeitparks schnell die Ernüchterung kommt wenn man online die Eintrittspreise abfragt, was wir leider nicht gemacht haben! Die Bessere Variante wird sein, Sie gehen wieder ins Einkaufszentrum zum Prospektständer, dort gibt es auch Werbeprospekte in deutcher Ausführung über Freizeitmöglichkeiten in der näheren Umgebung incl. Rabattcoupons, sowie Prospekte der oben angesprochenen Freizeitparks wie "DISNEY-LAND" oder "SEA-WORLD". In jedem Fall sollten Sie einen Ausflug zu größeren Sehenswürdigkeiten ein paar Tage vorher planen und bereits am Vorabend des geplanten Besuchstages am Ort eintreffen um dort in einem Motel zu übernachten. Diese hat den Vorteil das sie über einen Agenturmitarbeiter der nach dem Frühstück eventuell im Motel ist die Eintrittskarten kaufen können. Die Ersparniss gegenüber dem Kauf im Park liegt zwischen 10 und 20%. Wenn Sie am Freizeitpark ankommen sollten Sie vorsichtig sein beim Kauf einer Eintrittskarte, man wird vieleicht versuchen Ihnen noch Zusatzoptionen zu verkaufen die aber eventuell gar nicht für Sie in Frage kommen. Z.B. gibt es bei den Universal-Studios eine Option die sich "MEAL-DEAL" nennt, was jedoch keiner weiß der nicht schon mal da war ist,das es sich hierbei um im Park verteilte Restaurants handelt die alle nur Fastfood verkaufen wobei die Getränke trotzdem bezahlt werden müssen. Diese Option kostet 18$ pro Person aber spätestens nach dem zweiten Burger kann man keine mehr sehen. Desweiteren sollten Sie vor dem Anstellen an den Kassen versuchen rauszufinden wie voll der Park ist, da es eine weitere Option die sich "EXPRESS-TICKET" nennt gibt. Dieses Ticket ermöglicht es einem durch einen speziellen Weg an den Besuchermassen vorbei direkt zu den einzelnen Attraktionen zu gehen ohne Wartezeit. Das Teil kostet 35$ extra und ausserhalb der Saison (Ferien ,Wochenenden etc.) völliger Schwachsinn da aufgrund der Vielzahl dieser Parks in Orlando nicht viel Publikumsverkehr vorhanden ist. Wenn Sie einen sparsamen Urlaub verbringen möchten sollten Sie sich vor Augen halten das ein Tagesausflug ins z.B. Universal-Studio mit allen Zusatzoptionen für zwei Personen mal eben 265$ kostet und das nur um anschließend in Deutschland sagen zu können:

             " Ey, da war ich schon"!

  • Das Gepäck: Hier ist nicht viel zu sagen, Nehmen Sie so wenig wie möglich mit da alles in den USA Originalware ist und absolut günstig. Wir machten auch den Fehler zuviel einzupacken das Ende vom Lied sah dann so aus das wir in Florida Koffer kauften.

GUTE REISE WÜNSCHEN TANJA UND HARRY